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2007 Gutbesuchtes Kursangebot zum Erlernen des Chaiserspiels

Impressionen vom ersten Kursabend

Fabienne Doggwiler konnte am 30. Oktober 32 Frauen und Männer begrüssen, die sich für das Erlernen des Nidwaldner Chaiserspiels angemeldet hatten. Vier weitere werden am nächsten Abend noch dazu stossen. Gleichzeitig hiess sie 34 gestan-dene Chaisererinnen und Chaiserer willkommen. Sie hatten sich bereit erklärt, den Lernwilligen das Chaisern beizubringen. Hansjakob Achermann gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass der Kurs zustande gekommen ist und dass er auf ein so reges Interesse gestossen ist. Er dankte dem OK Chaiser-Jahresmeisterschaft für das grosse Engagement und besonders Fabienne Doggwiler, ihrem Vater Robert und Stefan Mathis für die Vorbereitungsarbeiten und für das Durchführen. Beide Organi-sationen hätten das gleiche Ziel, nämlich das uralte Kartenspiel für die Zukunft zu erhalten.

Zur Freude der Organisatoren: Ein voller Sternen-Saal am ersten Kursabend

Fabienne Doggwiler gab anschliessend einen kurzen Überblick über die Geschichte des Chaiseren, dessen Anfänge bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurückgehen. Dann erklärte sie die Zusammensetzung der Karten, in dem die Acht und die Neun fehlen, dafür aber die Drei, Vier und Fünf in jeder Farbe vorkommen.

Zeigen der Karten und erste Instruktionen, auf dem Gelben Blatt ist die Rangordnung der Karten beim Stecken festgehalten.

Und dann gings an Lernen in Vierergruppen, wobei in jeder je zwei Neulinge und zwei bestandene Chaiserer/Chaisererinnen untergebracht waren. Nach dem Anschauen der Karten und der Bekanntgabe ihres Wertes wurde das Deuten geübt. Schliesslich begann man zu Chaiseren, anfänglich mit offenen Karten, später  mit Verdeckten. Es war ziemlich viel Information, welche in den zwei Stunden auf die Lernenden einprasselte. Doch mit dem Essen wuchs auch der Appetit. Als Hausaufgabe bekamen die Neulinge das Auswendiglernen der Deutzeichen.

Impressionen vom ersten Abend

Wer wollte, konnte am Schluss eine Zusammenfassung der Regeln kaufen, ebenso bestand die Möglichkeit, ein Chaiserspiel zu erwerben. Die grundsätzlich schön gestaltete Verpackung besitzt allerdings inhaltliche Fehler. Wie eine anerkannte Spielkartenherstellerin sich solches leisten kann, bleibt ein Rätsel. Trotz strengem Abend freuen sich alle auf die nächste Runde.

Die jüngste Chaisererin

 
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