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Tag des neuen Buches in Maria-Rickenbach

Fotoreportage "Tag des neuen Buches in Maria-Rickenbach"

Symbolträchtig lichten sich die Nebel über Maria-Rickenbach am Tag des neuen Buches, und die Sonne bricht hervor.

Ursprünglich war vorgesehen, dass Schülerinnen und Schüler der 6. Primarklasse das neue Buch auf dem alten Weg hinauftragen, auf dem die ersten Schwestern vor 150 Jahren hinaufgesstiegen sind. Doch der vormittägliche starke Rgenen machte einen Strich durch die Rechnung. So fuhren die Kinder mit der Luftseilbahn hinauf. Im Restaurant Pilgerhaus erwarteten sie Getränke und Nussgipfel zur Stärkung für die Übergabe.

Fototermin vor der Wallfahrtskirche in Niederrickenbach: Schülerinnen und Schüler der Klasse von Jost Barmettler in Büren NW.

Punkt 15.05 Uhr war Abmarsch ins Kloster. Voraus gingen Ida Knobel und P. Thomas Blättler OSB sowie das Redaktionsteam (Marita Haller-Dirr und Hansjakob Achermann), dann folgten die Schülerinnen und Schülern mit den Büchern, die Autorinnen und Autoren, Mitglieder des Patronatskomitees und des Vorstandes HVN sowie zahlreiche Gäste.

Auf dem Weg ins Kloster.

Die Bücher waren gut verpackt, damit sie keinen Schaden litten. Für den Transport wurden verschiedene Mittel eingesetzt: Taschen, Rucksäcke oder wie hier eine Träggabel.

Sechstklässler aus Büren mit einer Träggabel

Im Kloster wurde der Zug sehnsüchtig erwartet. Frau Mutter Priorin stand auf der Brücke, um uns Willkommen zu heissen.

Frau Mutter Priorin, Sr. M. Andreas Käppeli

Zum Begrüssungskommitee gehörten auch zwei weitere Schwestern, die uns unter der Türe erwarteten. Die übrigen Benediktinerinnen hatten bereits im Innern Platz genommen.

Sr. M. Jacinta Rohner (Subpriorin) und Sr. M. Franziska Bucher freuen sich über unser Kommen. 

Einmal im Innern des Klosters angelangt, galt es die Bücher für die Übergabe vorzubereiten; sie mussten aus der Verpackung herausgenommen und vom Cellophanpapier befreit werden. In der Turnhalle herrschte eine klare Sitzordnung. Links vorne sassen die Schwestern. Die Mitte nahmen die erwachsenen Gäste ein, während die Schülerinnen und Schüler von Büren mit den Büchern die rechte Flanke besetzten.

Marita Haller-Dirr weist den Schülerinnen und Schülern ihre Plätze zu.

Nachdem alle eine Sitzgelegeneheit gefunden hatten, konnte mit der Buchübergabe begonnen werden. Als Erste trat die Mutter Priorin ans Rednerpult. Mit sichtlicher Freude begrüsste sie die vielen Anwesenden, die extra nach Rickenbach gekommen waren, um beim Akt der Buchübergabe dabei zu sein. Sie interpretierte die Anwesenheit so vieler Personen auch als Akt der Solidarität mit dem Kloster.

Mutter Priorin begrüsst die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern.

Nach dem herzlichen Willkomm durch die Mutter Priorin spielte ein Ad-hoc-Duo eine Sonate zu drei Sätzen von Georg Friederich Händel für Violine und Klavier.

Zwei Musikerinnen verleihen der Buchübergabe mit ihrem Spiel eine festliche Note.

Anschliessend erklärte der Grafikdesigner Fredi Businger den Schwestern und Gästen anschaulich den Werdegang eines Buches in der Druckerei und in der Binderei, wenn einmal Text und Fotomaterial feststehen.

Fredi Businger (rechts) erklärt mit Humor den Werdegang eines Buches.

Nach den Ausführungen des Buchdesigners kam der Akt der Buchübergabe. Die Buchredaktorin Marita Haller-Dirr erhöhte die Spannung, in dem sie noch ein paar Erklärungen zur Buchgestaltung abgab.

Marita Haller-Dirr (rechts im Bild) und ein Teil des Schwesternkonvents

Nun war der Moment da. Als erstes Buch erhielt Mutter Priorin ein Exemplar. Die Handschuhe der Kinder dienten dazu, damit es von den Fingern der Überreichenden keine Abdrücke auf dem Schutzumschlag gab.

Fabienne übergibt mit sichtlicher Freude Frau Mutter Priorin, Sr. M. Andrea Käppeli, das erste Exemplar der neuen Buches über das Kloster Maria-Rickenbach.

Alle Schwestern erhielten ein ihnen gewidmetes Exemplar, das ihnen von den Mädchen und Buben aus Büren einzeln übergeben wurde. Während des Übergabeaktes hatten die Benediktinerinnen Zeit, einen ersten Blick ins Buch zu werfen. Dies bereitete Spass.

Die Spannung ist der Freude über das geglückte Werk gewichen.

Die Schülerinnen und Schüler von Büren mit ihrem Lehrer Jost Barmettler hatten für die Schwestern eine Überraschung vorbereitet. Sie wollten ihnen ein Lied darbieten mit dem Inhalt "Gemeinsam sind wir stark". Dazu luden sie die Schwestern ein, während des Singens mit ihnen eine Kette zu bilden. Freude herrscht.

Singend und tanzend erfahren Schwestern, Mädchen und Buben Gemeinschaft. 

Mit Chlosterchräpfli und einer Gabe in die Klassenkasse bedankten sich die Schwestern bei den Schulkindern für ihr Mitwirken bei der Buchübergabe. Die Backwaren fanden guten Absatz.

Sr. M. Brigitte Graf und Sr. M. Franziska Bucher mit einer "Zaine voll Chräpfli".

Dann machten wir uns mit den Schwestern auf in die Kirche zur festlichen Vesper, um auch Gott für das wohl gelungene Werk zu danken. Auch während des Gottesdienstes spielten die beiden Musikerinnen Werke des Barocks.

"Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto"

Schliesslich waren alle ins Refektorium zu einem Apero eingeladen. In 150 Jahren war es das erste Mal, dass die Benediktinerinnen Laien diesen Raum für eine gemeinsame Agape geöffnet haben. Wir wussten diese Ehre gebührend zu schätzen.

Köstlichkeiten aus der Klosterküche standen bereit. Natürlich fehlte auch der gute Tropfen nicht.

Das Apero diente aber auch dem geselligen Gespräch über die Feier in der Turnhalle und natürlich über das Buch. Es herrschte eine frohe Stimmung: "und überall all überall tönt Lob und Dank empor!"

Anstossen im Refektorium.

Lachende Gesichter am Apero

Natürlich waren auch die Nidwaldner Medien bei diesem Anlass wie auch am Abend bei der eigentlichen Buchvernissage vertreten: die "Neue Nidwaldner Zeiung" und die elektronische Zeitung "onlinequer".

Medienvertretung Neue NZ: Corinne Glanzmann und Werner Flury (oben) und onlinequer: Fabian Hodel (unten).

 
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