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2008 Jahresversammlung

Ausser Ferdinand Keiser sind auch Max Wyrsch, Oberdorf, als 1. Mitglied der Kontrollstelle und Pia Bisig-Binkert, Stans, als Ersatzmitglied der Kontrollstelle zurückgetreten. Sie konnten mit Hanspeter Krummenacher, Ennetbürgen (Ordent-liches Mitglied), und Anton Schumacher, Stans, ersetzt werden. Wir gratulieren der Neugewählten.

Vizepräsident Hansjakob Achermann gratuliert dem abtretenden Präsidenten Ferdinand Keiser zur Ehrenmitgliedschaft


Im Übrigen hat die Versammlung die Jahresrechnung 2007 genehmigt. Der Jah-resbeitrag ist auf der bisherigen Höhe belassen worden. Bekannt gegeben wurde an der Versammlung, dass der Verein Ende August eine neue Publikation über die Polizei in Nidwalden herausgeben wird. Die Kantonspolizei ist heuer 200 Jahr alt geworden.

Ferdinand Keiser neues Ehrenmitglied
Aus der Laudatio von Vizepräsident Hansjakob Achermann: "Der Vorstand schlägt vor, Ferdinand Keiser zum Ehrenmitglied zu ernennen. Er ist dem Verein während 14 Jahren als Präsident vorgestanden. Als solcher hat er ihn aktiv und weitsichtig geleitet. Dabei hat er stets ein gutes Verhältnis zur Basis angestrebt, was ihm auch mit seiner einnehmenden Art gut gelungen ist. Für Anliegen der Mitglieder hatte er denn auch immer ein offenes Ohr. Wann immer er konnte, und das war sehr oft der Fall, war er bei den Vereinsanlässen dabei, nicht zuletzt auch deshalb, weil ihm be-wusst war, wie leicht es gerade dabei den Mitgliedern fallen würde, ihn anzuspre-chen und ihm ihre Ideen, aber auch Lob und Kritik vorzutragen.

Präsident Ferdinand Keiser während des Verlesens des Jahresberichtes 2007


Im Vorstand verstand er es, die einzelnen Mitglieder zu Tätigkeiten für den Verein zu ermuntern und sie darin zu fördern. Neuen Vorschlägen stand er grundsätzlich posi-tiv gegenüber und er unterstützte sie mit Tatkraft. Natürlich hat er daneben auch sel-ber gerne neue Ideen entwickelt. Auf seine Initiative geht beispielsweise die Einfüh-rung der inzwischen zur Tradition gewordenen Herbstwanderung zurück, die er auch bis letztes Jahr zusammen mit Otto Borner organisiert und durchgeführt hat. Von ihm stammt die Idee der "Zabigplättili" an der Frühlingsfahrt. Wenn dies weniger mit Geschichte etwas zu tun hat, so brachte und bringt das gemeinsame Zusammen-sitzen doch "Kitt" unter den Mitgliedern, ohne den ein Verein nicht blühen kann. Seine Beziehungen und seine Kenntnisse waren für die Burgenfahrten wichtig. Allein seinem Verdienst ist die Organisation und Durchführung der letztjährigen Burgenfahrt ins Unterwallis zuzuschreiben.
Unter seinem Präsidium und seiner engagierten Mitarbeit fanden verschiedene grössere Anlässe des HVN statt: die Gedenkfeiern zu 1798, zum Jubiläum des Benediktinerinnenklosters Maria Rickenbach 2007, vor allem aber die Verabschiedung der Kapuziner im Jahre 2004, wobei er vor allem bei den Kapuzinern den Verein als OK-Präsident so ausgezeichnet repräsentiert hat, dass im Kanton allgemein die Ansicht vorherrschte, das die gut gelungene und allseits geschätzte Verabschiedung der "Brüder in der braunen Kutte" einzig und allein das Verdienst unseres Vereins gewesen sei. Mir persönlich ist in diesem Zusammenhang immer noch in Erinnerung, wie er sich, nachdem sich niemand für das Organisieren des Abschiedsgottesdienstes zuständig erachten wollte, auch dafür spontan als OK-Präsident zur Verfügung gestellt hat und den ganzen Tag würdig, herzlich, aber auch festlich organisiert hat, wobei er der Trauer unter der Bevölkerung über das Wegziehen gebührenden Platz einräumte. Was er hier zu Stande gebracht hat, erntete grosses Lob.


Vizepräsident Hansjakob Achermann während der Laudatio auf das neue Ehenmitglied

Das Wohl unseres Vereins und dessen Ziele waren ihm ein inneres Anliegen. Des-halb vertrat er ihn auch gegen Aussen mit Kompetenz und mit Überzeugung, und wenn es sein musste, mit Hartnäckigkeit. Ich denke in diesem Zusammenhang etwa an seinen Einsatz im Namen des Vereins für die Direktorenvilla in Ennetbürgen. Dabei war ihm nicht nur das juristische Prozedere ein Anliegen, nein, er hat auch für den Besitzer nach Lösungen gesucht, damit der Erhalt des Hauses ihm keine über-mässigen finanziellen Einbussen gebracht hätte. Leider blieb unserem Präsidenten dabei der Erfolg versagt, was bei Leibe nicht seine Schuld war, und so wurde die schöne Villa abgerissen.
In Anerkennung der grossen Verdienste um den Verein schlägt der Vorstand der Versammlung einstimmig vor, Ferdinand Keiser die Ehrenmitgliedschaft zu ver-leihen. Es soll dies auch ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung all der vielen Arbeit sein, die der bisherige Präsident zum Nutzen und zum Wohl des Vereins geleistet hat."

Von links nach rechts: Emil Weber, Gerold Kunz, Marlène Wirthner-Durrer und Nathalie Unternährer während der Gesprächsrunde

Vor der Jahresversammlung stellten die neue Leiterin des Nidwaldner Museums Nathalie Unternährer, der neue Denkmalpfleger Gerold Kunz und der designierte Staatsarchivar Emil Weber in einer Talkrunde unter der Leitung von Marlène Wirthner-Durrer sich und ihre Institutionen vor. Gleichzeitig legten sie die Schwer-punkte ihres Programms in den nächsten Jahren vor. Anschliessend konnte das Publikum Fragen an die Leiterin bzw. Leiter der drei Kulturinstitutionen des Kantons stellen. 

 
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