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2009 Jahresversammlung: «Stanser Haus Hostatt aus dem Spätmittelalter»

Der Referent Ambrosius Widmer während des Vortrages

 

Ambrosius J. R. Widmer stellte zuerst die Arbeit des «Restaurators im Holsbau» an Hand zweier Beispiele vor: am Dachstuhl der Predigerkirche in Zürich und am Dachstuhls des Heinserlinhauses in Luzern. Dann kam er zum Hauptthema des Abends, dem Holzbaubefund des vom Abbruch bedrohten Hauses Hostatt im Stanser Niederdorf zu reden. Er zeigte auf, wie sich im heutigen Bauernhaus der stattliche Wohnsitz der Nidwaldner Landammannsfamilie Wildrich verbirgt, welcher in seinem Ursprung bis ins Jahr 1450, also ins Spätmittelalter zurückreicht. Dieses Datum brachten die endrochronologische Untersuchungen von verschiedenen Balken zu Tage. Am Anfang des 17. Jahrhunderts erfolgte eine Ausweitung der Grundfläche und der Firsthöhe. Weitere Änderungen erfuhr das Haus um 1817/1818. Das heutige Aussehen erhielt es in den 1870er Jahren. Aber auch im 20. Jahrhundert wurden im Innern weitere Veränderungen vorgenommen. Mit seinen klaren Ausführungen und den konstruktiven Fotos wusste der Referent zu überzeugen.

Der geschäftliche Teil warf keine grossen Wellen. Der Jahresbericht des Präsi-denten für 2008 wurde mit Applaus zur Kenntnis genommen. Der Kassier legte einen positiven Rechnungsabschluss vor, der von der Versammlung die Zu-stimmung erhielt. Gleichzeitig erteilte sie ihm und dem ganzen Vorstand auf Antrag der Kontrollstelle Entlastung. Der Mitgliederbeitrag bleibt auf der bisherigen Höhe von Fr. 6.-- für Einzelmitglieder. Unter «Orientierungen» erhielten die Anwesenden weitere Angaben zur anstehenden Vereinstätigkeit, wie Frühlingsfahrt, Burgenfahrt und nächste Publikation. Schliesslich gab es auch erste Informationen zur geplan-ten Kultur- und Wanderreise in die Extremadura im Frühling 2010.

 
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