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Kultur- und Wanderreise in die Extremadura 2010 (9)

Bei den beiden bisherigen Andalusienreisen war der Stierkampf immer ein Thema. Ausführlich wurden wir über dieses für uns nicht ganz nachvollziehbare Phänomen auf der iberischen Halbinsel orientiert. Schon bei der letzten Reise bestand der Plan eine «Ganadería» zu besuchen, doch mussten wir das Vorhaben aufgeben, weil es unseren ganzen Zeitplan durcheinandergebracht hätte. Denn ein solcher Besuch dauert mehrere Stunden. Er beginnt oder endet mit einem Essen, beinhaltet immer eine geführte Besichtigung der Stiere im Freien mit Fahrzeugen (eine Art Safari) sowie eine nicht blutig ernst gemeinte Vorführung.

Vor der Abfahrt auf der Ganadería: Bitte angurten!

Wir holen auf unserer Reise einen solchen Besuch nach. Dabei dürfte uns auch der nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Faktor klarer werden, der hinter dem gan-zen Unternehmen «Stierkampf» steckt. Ohne zahlreiche flankierende Massnahmen würden bei seiner Preisgabe zig-tausende Menschen arbeitslos.

Friedlich weidende Kampfstiere auf der «Dehesa»

Wer anschliessend bei der Vorführung mitmachen möchte, sollte sehr flinke Füsse oder eine ganz gute Versicherung abgeschlossen haben. Denn wenn auch die Stiere schon recht schwer sind, besitzen sie eine grosse Wendigkeit. Selbst Treppen stel-len für sie kein Problem dar.

Hier heisst es: Rette sich, wer kann!

 
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