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Informative Jahresversammlung 2010

Denkmalpflege und Archäologie
Zu Beginn des ersten Teils erläuterte Denkmalpfleger Gerold Kunz Sinn und Zweck der Inventarisierungen und gab einen Überblick über die in unserem Kanton geführten Inventare (Siedlungen, historische Gärten, Bauernhäuser Kunstdenmäler). Da die Realisierung des Inventars über die archäologischen Fundstätten in Nid-walden noch nicht abgeschlossen ist, referierte anschliessend der Luzerner Kan-tonsarchäologe Jürg Manser über die Praxiserfahrungen mit dem Archäologie-Inventar im Kanton Luzern. Es bilde die Voraussetzung dafür, dass man im voraus die Gebiete kenne, wo archäologische Funde zu erwartet seien. Wer dort eine Überbauung plane, kenne die Schwierigkeiten, die dort entstehen könne. Anderseits sei es auch das Instruent dafür zu überbauende Parzellen, rechtzeitig und termin-gerecht auszugraben. Solche Inventare nützten sowohl dem Bauherrn wie der Ar-chäologie. Schliesslich zeigte  Gerold Kunz am Beispiel von Dallenwil, wie ein In-ventar aufgebaut ist und welche breites Spektrum an Baudenkmälern es enthält. Für Dallenwil umfast es 50 Objekte. Auch Kunz konnte bestätigen, dass mit Hilfe eines solchen Instrumentariums bei der Bauherrschaft Vorurteile abgebaut werden könn-ten. Dank frühzeitiger Erfassung, Verhandlungsgeschick und offener Kommunika-tion sei es möglich, Entscheide herbeizuführen, die beide Seiten zu befriedigen vermögen.

Der geschäftliche Teil
Nach den drei Kurzreferaten führte Präsident Hansjakob Achermann durch die Ve-reinsgeschäfte. Sein Jahresbericht, welcher einerseits die verschiedenen Anlässe aufscheinen liess, anderseits aber auch Schwerpunkte der Vorstandsarbeit auf-scheinen liess, wurde mit grossem Applaus bedacht. Quäster Edwin Enz stellte die Jahresrechnung 2009 vor, die einmal mehr positiv abgeschlossen hat. Nina Acker-mann stellte als Mitglied der Kontrollstelle den Antrag auf Genehmigung, verbunden mit der Dechache-Erteilung an Quästor und Vorstand. Als kleine humoristische Einlage führte sie aus, dass die Wirtschaftsflaute auch beim Historischen Verein nicht spurlos vorbei gegangen sei, habe sich doch der Gewinn gegenüber dem Vorjahr um den Betrag von acht Franken vermindert. - Auf Grund der gesunden Finanzlage des Vereins stellte der Quästor im Namen des Vorstandes den Antrag auf Beibehatung der bisherigen Jahresbeiträge. Dagegen entstand keine Opposi-tion. Anders als beim Kanton warfen die Wahlen keine grossen Wellen. Weil nie-mand im Vorstand und bei der Kontrollstelle demissionierte, wurden alle Mitglieder in ihren Chargen bestätigt. Peter Steiner  stellte anschliessend das Projekt «Kan-tonsgeschichte Nidwalden» vor, dass der Kanton und der HVN gemeinsam in Angriff genommen haben. Der Präsident orientierte über den «Büchersturm» in der Kantonsbibliothek, insbesondere was der Vorstand zum Teil zusammen mit der kantonalen Kulturkommission in dieser Sache unternommen hätten, um die Institu-tion als Studien- und Bildungsbibliothek zu erhalten.

 
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