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Neue «Geschichte des Kantons Nidwalden»: Inhalt und Lesetipps

I N H A L T


BAND 1: VON DER URZEIT BIS 1850



Vorwort des Landammanns   5
4322 Zeichen des Projektleiters   6
Geleitwort des Verlegers   7

Inhalt   8

Von der Urzeit bis ins Hochmittelalter   11
  • Ur- und Frühgeschichte: Von den ersten Menschen zu den Kelten   12
  • Römische Zeit: Gallorömische Gesellschaft   18
  • Frühmittelalter: Alemannen und frühes Christentum   22
  • Hochmittelalter: Nutzungsverdichtung und Herrschaftsausbau   26
  • Forschungsstand   32

Spätmittelalter   35
  • Herrschaftswandel: Regionaler Adel, Klöster und Dienstadelige   36
  • Herrschaftswandel: Von dienstadeliger Herrschaft zum Landort   46
  • wirtschaftliche Spezialisierung: Viehzuvht und Selbstversorgung   62
  • Gesellschaft im Umbruch: Grossbauern streben an die Macht   74
  • Alltag und Glaube: Lebensfreud und Lebensnot   84
  • Ein neues Selbstverständnis: Die Nidwaldner schaffen ihre Geschichte   94
  • Forschungsstand   102

Frühe Neuzeit   105
  • Beziehungen und Konflikte des jungen Staates   106
  • Politische Ordnung und Institutionen   116
  • Der lange Weg zum modernen Staatswesen   127
  • Erwerb, Wirtschaft und Siedlung: Kein «dolce far niente»   141
  • Lebensraum: Eine Natur voller Gefahren   154
  • Bevölkerung und wegnetz: Leben in Abgeschiedenheit   160
  • Religion und Kirche: Der alleinseligmachende katholische Glaube   173
  • Schule: Von den kirchlichen Anfängen bis zum zaghaften Aufbruch   182
  • Kunst und Kultur: Grosse Baukunst, kleine Preziosen   190
  • Forschungsstand   198


Titelseiten zum Teil 3 mit der Einleitung zu dieser Epoche


BAND 2: VON 1850 BIS IN DIE GEGENWART

Neuzeit: 1850 bis 1930   9
  • Politische Entwicklung: Die erdultete Integration in den Bundesstaat   10
  • Politische Strukturen: Kanton, Gemeinden und Parteienbildung   24
  • Bevölkerung: Auswanderung und langsames Wachstum   33
  • Siedlungsentwicklung: Landschaftswandel durch Verkehr und Tourismus   40
  • Wirtschaft: Impulse durch den Fremdenverkehr   48
  • Gesellschaft: Armut und soziale Randständigkeit   58
  • Mensch und Umwelt: Zwischen Nutzung und Naturgefahr   67
  • Religion und Kirche im widerstreit zur Moderne   74
  • Bildung und Schule: Auf- und Ausbau im Schatten der Kirche   83
  • Geselligkeit, Freizeit und Brauchtum: Neue Freiheiten im Verein   88
  • Kulturlandschaft: Historische Mythen und lebendige Dorfkultur   94
  • Forschunsstand   102

Neuzeit: 1930 bis heute   105
  • Politische Entwicklung: Vom Bannalpstreit zum Wellenberg   106
  • Politische Strukturen: Staat, Finanzen und Parteien   115
  • Bevölkerung: Starkes Wachstum durch Zuwanderung und Alterung   127
  • Siedlungsentwicklung: Von der Parklandschaft zur agglomeration   134
  • Wirtschaft: Aviatik und solide Kleinbetreibe   144
  • Gesellschaft: Armutsrisiken und soziale Sicherheit   153
  • Mensch und Umwelt: Vom Raubbau zum schonenden Umgang   161
  • Religion und Kirche: Zwischen Tradition und Zeitgeist   167
  • Bildung: Aufbruch in eine vielfältige Schullandschaft   175
  • Geselligkeit, Freizeit und Brauchtum: Kontrollverlust der Autoritäten   180
  • Kulturlandschaft: Selbständige wege zu vielseitigem Schaffen   187
  • Forschungsstand   196
Literaturverzeichnis   199
Abbildungsnachweis   226
Biografien der Autorinnen und Autoren   228
Forschungsarbeiten   230




Titelseiten zum Teil 4 mit der Einleitung zu dieser Epoche

Lesetipps

Es gibt verschiedene Wege, um sich Informationen über die Vergangenheit von Nidwalden in der neuen Kantonsgeschichte zu beschaffen. Solche, die sich rasch einen kurzen Überblick beschaffen möchten, lesen die Einführungen zu den fünf Epochen. Eine etwas vertieftere Einsicht erhält derjenige, der darüber hinaus die Bilder betrachtet und die Legenden dazu liest. Letztere vermitteln, in Form von Kurzgeschichten, weitere Informationen zur dargestellten Thematik.

Wer sich thematisch mit der Entwicklung in unserem Kanton vertraut machen will, dem hilft ein Blick ins Inhaltsverzeichnis weiter. Die Kantonsgeschichte ist nach bestimmten Themenkreisen (Politik, Wirtschaft, Kirche, Schule, Siedlungsentwicklung, Kultur etc.) aufgebaut, die sich in jeder Epoche wiederholen. Auf diese Weise ist es möglich, sich beispielsweise auf Nidwaldens politische Entwicklung, auf seine Schulgeschichte oder aber auf seine kulturelle Vergangenheit durch alle Epochen zu informieren, ohne vom Lesen der weiteren dargestellten Themata abgelenkt zu werden.

Leserinnen und Leser, die sich vor allem für das Geschehen in einem bestimmten Zeitabschnitt interessieren, die vertiefen sich in die Ausführungen der entsprechenden Epoche. Alle fünf Teile sind inhaltlich in sich geschlossen konzipiert. Wer sich vor allem für das Spätmittelalter oder aber für die frühe Neuzeit kundig machen will, findet dort das Geschehen abgehandelt. Ebenso kann man sich, ohne den ersten Band gelesen zu haben, über die jüngste Vergangenheit des Kantons in Band 2 (Neuzeit) informieren, die ja noch am stärksten ins Heute und Morgen hineinwirkt.

Die volle Übersicht über die Vergangenheit auf unserem Kantonsgebiet erhalten freilich nur jene, welche sich dem ganzen Werk widmen. Die Unterteilung der verschiedenen Epochen in verhältnismässig kurze Kapitel kommt dabei dem Lesen stark entgegen. So ist es möglich, sich langsam, «häppchenweise» in das Geschehen zu vertiefen. Hilfreich sind dabei natürlich auch die vielen Abbildungen, Grafiken und Tabellen, aber auch die über das ganze Werk zerstreuten, grau unterlegten «Kästen» mit vertiefenden Informationen zu einzelnen Themenbereichen sowie die benutzerfreundliche Gestaltung.

Natürlich kann man «Geschichte des Kantons Nidwalden» auch als Nachschlagewerk benutzen, also gezielt nach einem Ereignis suchen und sich darüber informieren lassen.

Viel Spass bei der Lektüre, mit derjenigen Art des Lesens und Konsultierens, die Sie für sich als die Richtige erachten.
 
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